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  • Lisa Stangier

Über die Kraft deiner Gedanken

Aktualisiert: 13. Mai 2021

April 2021

WOW…! Schon ist es April und damit sind bereits 25% des „neuen“ Jahres in the books!



Wie fällt deine Bilanz für das erste Viertel des Jahres aus?

Gefällt dir, was du siehst?

Gefällt dir, was du tust?

Gefällst du dir?

Hast du dir - trotz oder gerade wegen dieser besonderen Zeit - gut zugeredet und ist etwas vorwärts gegangen?


Genau um diese Fragen geht es heute. Um gute Gedanken, um positive Selbstgespräche und darum, wie wir uns kinderleicht programmieren können, damit verlässlich mehr von dem passiert, was wir uns wünschen und vorgenommen haben.

Die außergewöhnliche Kraft unserer Gedanken


Warum haben unsere Gedanken einen so großen Einfluss auf unser Leben?

Weil sie uns ausmachen! Sie formen unsere Einstellung, unsere innere Haltung, unseren Charakter. Dann treffen wir daraus Entscheidungen, machen bestimmte Erfahrungen und diese wiederum prägen uns.


"Was du denkst, bist du. Was du bist, strahlst du aus. Was du ausstrahlst, ziehst du an." (Buddha)


Was wir anziehen, welche Erfahrungen wir machen, wie unser Leben im großen und kleinen abläuft, empfinden und bewerten wir immer irgendwie. Wir denken etwas darüber. Wir finden das dann gut, nicht so gut, langweilig, richtig, verdient, gemein, ungerecht, gerechtfertigt, überfällig, wundersam, typisch, bezeichnend, „normal“, „unnormal“ usw. Wir beurteilen und begründen alles, sortieren es ein und beziehen es auf uns. Unsere Gedanken kreisen pausenlos in unserem Kopf, unsere innere Stimme spricht ein Urteil und so beginnt der Kreislauf von Gedanken - Identität - Ausstrahlung - Anziehung immer wieder von neuem.


Wenn du dir gefällst und dir deine Gefühle und dein Leben gefallen - sensationell!

Wenn dir aber im Leben etwas nicht gefällt, etwas nicht gut tut oder du dich immer bei der gleichen verhängnisvollen Sache ertappst, ist es an der Zeit, in den Kreislauf reinzugrätschen - und zwar als aller erstes mit besseren Gedanken und guten Gefühlen.


Positive Gedanken zu denken und gute Gefühle zu fühlen kann man üben, wie einen Muskel, der nach und nach immer stärker und kräftiger wird, der sich langsam aber sicher wohl formt und definiert. So wie deine Gedanken sich ausdefinieren, definierst du dich.

Dann wird aus dem, was du über dich und alles um dich herum denkst, ein progressives, glückliches und stimmiges Sammelsurium an Erlebnissen und Möglichkeiten.

Positives Programmieren


Eine wirksame und kinderleichte Methode, um sich positiv zu programmieren, ist das Benutzen von Affirmationen und Mantren. Das sind „magische Formeln" in Form von Worten und/oder Sätzen. Positive Affirmationen und Mantren wirken Wunder, sie pflanzen dir gute Gedanken und wertvolle Informationen über dich ein. Du kannst dich trainieren, auf sie zu hören, sie zu fühlen und sie zu glauben - ohne Hokuspokus und ohne ein spiritueller Großmeister sein zu müssen. Du musst auch an nichts glauben - außer an dich und deine Worte. Worte wirken immer - bei dem, der sie hört und bei dem, der sie sagt.


„Unsere Wörter sind ein Schatz, unser Wortschatz. Er enthält die Bausteine, mit welchen wir unser Leben gestalten.“ (Dr. Theodor von Stockert, aus 'Meine Sprache und ich')

ÜBUNG:

Nutze Affirmationen, um dich und deine innere Einstellung auf ein positives Grundrauschen einzugrooven. Schreibe dir das, was du ab sofort glauben und denken möchtest als kurzen Satz oder mehrere kurze Sätze auf. Sei dabei ausnahmslos selbstbewusst, liebevoll, höchst optimistisch und konkret. Auch wenn du es noch nicht fühlen kannst und dich vielleicht ein bisschen faky dabei fühlst, mach es. Hier gilt ausnahmsweise: Fake it until you make it! ;-))

Die Übung liegt ja genau darin, es zu üben, daran zu glauben. Und wie bei allem, macht auch hier die Übung den Meister und bringt den Erfolg. Sage dir deinen Satz (oder mehrere) am besten täglich auf - vor dem Spiegel, vor dem Schlafengehen oder morgens bevor du die Augen öffnest und offiziell wach wirst.


Ein spitzen Tipp dazu: Das Kurz-vor-dem-Einschlafen und Kurz-nach-dem-Aufwachen sind perfekte Mindset-Momente, da wir in diesem Dämmerzustand sehr empfänglich sind, etwas in unser Unterbewusstsein zu verankern. Unsere Gehirnwellen wechseln hier vom Beta-Wellen-Wachzustand in den Theta-Wellen-Trance-Zustand. Nutze diesen genialen Zustand, dem auch die Fähigkeit des "Superlearnings" zugeschrieben wird, für deine Mindset-Arbeit.


Hier ein paar Affirmationen, die du nutzen kannst:


„Ich bin ein Glücksmagnet.“

„Es darf leicht sein.“

„Ich kann jeden Tag neu wählen.“

„Mit jedem Tag erlaube ich mir, mich mehr zu lieben und selbst wertzuschätzen.“

„Ich bin genug, so wie ich bin.“

"Ich weiß, was ich kann."

„Ich bin dankbar.“

„Ich vertraue mir und meinen Entscheidungen.“

„Ich bin mutig, selbständig und souverän.“

„Ich bin anerkannt und geschätzt.“


Oder schreibe deine eigene Affirmation. Starte den Satz gerne mit „Ich bin….“ und füge die Eigenschaft, die du zu sein wünscht oder ausprägen möchtest, ein. Vervollständige den Satz, sodass ein positives, stärkendes Statement für dich entsteht und du denkst: Ja, das will ich!

Wenn du es irgendwann schaffst, diese Sätze dir nicht nur zu sagen, sondern sie auch zu fühlen und überzeugt von ihrer Botschaft zu sein, dann hast du es geschafft! This is when the magic happens. Mache also so lange weiter, bis du dir selbst glaubst!


Beherzige ab sofort:

Denk was du willst, aber denk was du willst! ;-)

Die Magie unserer Wirkung


Ich komme nochmal auf das Zitat Buddhas zurück: "Was du denkst, bist du. Was du bist, strahlst du aus. Was du ausstrahlst, ziehst du an.“


Das, was wir denken, hat also Einfluss auf uns und auf unsere Ausstrahlung. Wir wirken.

Und zwar immer! Egal, ob wir wirken wollen oder nicht und egal, ob wir etwas kommunizieren wollen oder nicht - irgendwas senden wir immer aus. Manchmal wirken oder kommunizieren wir gerade dann besonders ausdrucksstark, wenn wir es eigentlich vermeiden wollen. Du kennst bestimmt noch die Situation aus der Schule, in der du hypnotisierend in dein Heft oder Buch geschaut hast, um bloß keine Aufmerksamkeit auf dich zu lenken und zum Schul-Gott gebetet hast: "Bitte, nimm mich nicht dran, bitte nicht mich!" Und was passierte? Man kam natürlich dran... lach.


Woran liegt das, dass wir immer etwas vermitteln, ob wir wollen oder nicht?

Es ist ja bekannt, dass unsere Körpersprache und Stimmlage sehr viel mehr Informationen vermitteln als der reine Inhalt, den wir sprechen. Schon bevor und während wir mit Menschen sprechen, kommunizieren wir ohne überhaupt Worte oder ganze Sätze benutzen zu müssen.


Wusstest du, dass diese reine Ausstrahlung, unser Auftritt und nur der Klang unserer Stimme insgesamt über 90% der Information ausmachen, die wir senden? Und weniger als 10% der reine Inhalt?


Nicht, dass Worte nicht wichtig wären. Ganz im Gegenteil - in ihnen steckt unheimlich viel Kraft und Wirkung und sollten daher wohlwissend und bewusst eingesetzt werden! Soweit waren wir ja schon. ABER sie sind nicht allein auf weiter Flur und vor allem hinken sie unserer Ausstrahlung zeitlich hinterher.


Wir und unsere Mitmenschen fühlen schneller als wir denken! Und das im atemberaubenden Verhältnis von ca. 50.000:1. Das bedeutet, dass dein Gefühl, der Eindruck, den du über Jemanden oder eine Situation gewinnst, 50 km weit vorausgeflitzt ist, während es dein Verstand gerade mal 1 Meter weit geschafft hat. Wer wird hier wohl das Rennen machen?

Deine Wirkung und die deiner Worte ist maßgeblich dem geschuldet, was du an Gefühl transportierst und Gefühlen auslöst. Und auch das, was jemand nachträglich über dich (und deine Kompetenz!) denkt, wird davon beeinflusst, wie sich jemand in deiner Gegenwart gefühlt hat.


Sei dir dessen bewusst und kümmere dich um deine Gefühle. Übe dich in schönen Worten und Gedanken und lebe authentisch und respektvoll mit deinem positiven Grundrauschen.


On our road to CHARISMATISCH. WIRKSAM. GESCHÄTZT…


Herzlichst,

Deine Lisa


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